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Ferienhäuser in Spanien: eine lohnende Investition

Eine Immobilie in Spanien sorgt nicht nur für einen Urlaub in den eigenen vier Wänden, sondern dient später auch der Alterssicherung. Abhängig von der Lage machen sich große Preisgefälle bemerkbar.

Spanien gehört zu den bevorzugten Urlaubsländern der Europäer. Im Sommer laden die Strände zum Schwimmen und Windsurfen ein und im Frühling sorgen die milden Temperaturen in den südlichen Regionen, auf den Balearen und auf den Kanarischen Inseln für angenehme Wandertouren durch die Berge. Wer in Spanien seinen Wintersporturlaub verbringen möchte, findet in den Pyrenäen ideale Bedingungen vor. Städtereisen nach Madrid, Barcelona und Sevilla vermitteln die spanische Kultur in konzentrierter Form, wobei die regionalen Unterschiede den Reiz des Landes ausmachen.

Urlauber, die ihre Ferien mehrere Male im Jahr in Spanien verbringen, erwägen den Kauf eines günstigen Ferienhauses, denn eine eigene Immobilie birgt etliche Vorteile. Wer sein Feriendomizil nur wenige Wochen selbst nutzt, profitiert von den Mieteinnahmen, sodass sich die Anschaffung nach kurzer Zeit rentiert. Je nach Größe des Anwesens dient das Objekt später entweder der Alterssicherung oder als Wohnsitz.

Hinsichtlich des Stils spanischer Ferienhäuser bietet sich eine breite Palette von modernster Architektur bis traditioneller Bauweise. Der maurische Baustil, der sich im frühen Mittelalter mit der iberischen Kultur vermischt hat, wird nach wie vor in Neubauten verwendet. So weisen viele moderne Ferienhäuser an der Südküste die charakteristischen arabischen Einflüsse auf. Innenhöfe, Säulen, Spitzbögen und Bodenmosaike sind übliche Stilelemente und bei ausländischen Käufern aufgrund des exotischen Flairs sehr beliebt.

Ferienhäuser in Spanien unterliegen dabei großen Preisunterschieden. Während sich die ursprünglich kleinen Fischerorte und Hafenstädte entlang der Mittelmeerküste in große Tourismuszentren verwandelt haben, scheint die Uhr in den Dörfern des Binnenlandes stehen geblieben zu sein. Das schlägt sich in einem erheblichen Preisgefälle nieder, denn die Immobilien im Landesinneren kosten schon aufgrund der geringeren Infrastruktur weniger als Objekte in den Großstädten und gut frequentierten Badeorten. Auf dem Land werden zum Teil große Fincas zum günstigen Preis angeboten, deren Restaurierungskosten jedoch mit einkalkuliert werden sollten. Hinzu kämen eventuelle Investitionen für den Anschluss an die öffentliche Strom- und Wasserversorgung, denn je nach Lage sind viele alte Höfe diesbezüglich noch nicht erschlossen.

10.01.2011