Vollwärmeschutz an Gebäuden senkt die Energiekosten
Für jeden Hausbesitzer ist die Einsparung von Heizkosten wichtig. Deshalb können geeignete Maßnahmen, wie z. B. das Dämmen der Gebäudeaußenwände, den Wärmeverlust reduzieren und somit die Kosten für die Heizung senken.
Neben der Kostenreduzierung kann der Wärmeschutz zum angenehmen Klima bzw. behaglichen Raumtemperaturen in den Wohnräumen beitragen und die Gefahr von Frostschäden an den Außenwänden vermindern. Im Internet findet man zahlreiche Präsentationen von Firmen, die sich auf den Vollwärmeschutz spezialisiert haben. Sie informieren den Kunden über die Möglichkeiten und die anfallenden Kosten der jeweiligen Maßnahmen, die Firmen und Innungsbetriebe übernehmen oder durch erfahrene Heimwerker selbst durchgeführt werden können. Vorab sollte man sich darüber informieren, unter welchen Voraussetzungen es für diese Sanierungsmaßnahmen staatliche Fördermittel gibt. Online kann man neben den detaillierten Informationen auch eine Beispielkalkulation für einen Quadratmeter Vollwärmeschutzdämmung einsehen.
Meist werden auf die Dämmstoffe, die die Gebäudeaußenwände bedecken, noch eine sogenannte Armierungsschicht und danach der Außenputz aufgebracht. Im Internet kann man sich anhand von Fotos und Videos über die Arbeitsschritte genauer informieren. Außerdem lässt sich online die Auswirkung des optimalen Wärmeschutzes auf den U-Wert, d. h. den „Wärmedurchgang“ durch Bauteile, berechnen. Dabei wird jedoch nicht die Wärmespeicherung bzw. -strahlung am jeweiligen Gebäude berücksichtigt. Wichtig für die Berechnung sind neben dem Material, aus dem die Außenwand besteht, auch die Wandstärke (in cm).
Als Dämmstoffe stehen verschiedene Materialien zur Verfügung, beispielsweise gibt es synthetische Dämmstoffe aus anorganischen oder organischen Bestandteilen sowie natürliche Dämmstoffe, wie z. B. Schilf, Kork und Holzfasern. Online werden von den Fachhändlern überwiegend die synthetischen Materialien angeboten, z. B. Mineralwolle und -schaum, Polystyrol-Hartschaum und Vakuumdämmplatten. Meist zeichnen sich die Dämmstoffe je nach Zusammensetzung durch hohe Wetterbeständigkeit und Widerstandsfähigkeit gegen Mikroorganismen, z. B. Pilze und Algen, aus.
In der Regel holt man sich telefonisch, per Fax oder über die Kontaktformulare per E-Mail die unverbindlichen Angebote ein, vereinbart einen persönlichen Vor-Ort-Termin bzw. bestellt die notwendigen Dämmstoffe bei den Firmen. Einige Anbieter veröffentlichen online die Referenzen ihrer Kunden. Oftmals kann man zusätzlich den Newsletter abonnieren, der regelmäßig über Neuheiten in der Baubranche informiert.
27.04.2011